Kurz & klar
Hornbach führt Poolroboter vor allem im Onlineshop: viele Akku-Modelle von Aiper, dazu Geräte von Zodiac, Bestway, Dreame, Ecovacs, Mova, Mammotion und Evercross, teils über Partnerhändler verkauft (Stand Oktober 2026). Eine eigene Hornbach-Robotermarke haben wir nicht gefunden. Für die Haltbarkeit zählt ohnehin weniger der Händler als die Pflege: Filter nach jedem Einsatz spülen, Roboter schattig lagern und frostfrei überwintern.
- Schwerpunkt im Onlineshop
- Akku-Roboter
- Verkauf
- Hornbach und Partnerhändler
- Wichtigste Pflege
- Filter nach jedem Einsatz spülen
Inhaltsverzeichnis
- 1.Was bietet Hornbach bei Poolrobotern?
- 2.Warum überhaupt ein Poolroboter?
- 3.Welche Modellklassen findest du dort?
- 4.Wie nimmst du einen neuen Poolroboter in Betrieb?
- 5.Wie oft sollte der Roboter laufen?
- 6.Wie wartest du den Roboter richtig?
- 7.Wie lagerst du den Roboter in der Nebensaison?
- 8.Wann musst du Verschleißteile tauschen?
- 9.Hornbach-Sortiment, Intex oder Zodiac: Was passt zu dir?
- 10.Häufige Fragen
Was bietet Hornbach bei Poolrobotern?
Hornbach verkauft Poolroboter vor allem online, im Markt ist die Auswahl meist kleiner und stark saisonabhängig. In der Kategorie Poolroboter von Hornbach Deutschland findest du zum Beispiel diese Geräte (Stand Oktober 2026):
- Aiper: Scuba SE, Scuba S1, Scuba S1 Pro, Scuba S3, Scuba V3, Scuba X1 Pro und Scuba X1 Pro Max sowie den solarbetriebenen Oberflächenreiniger Surfer S2.
- Weitere Akku-Roboter: Dreame Z1 und Z1 Pro, Ecovacs Ultramarine P1, Mova Diver A10 und Rover X10, Mammotion Spino E1 sowie Evercross-Modelle.
- Klassiker und Aufstellpool-Geräte: Zodiac Tornax GT3220, ein Flowclear-Roboter von Bestway und Orca-Modelle.
Ein Teil der Geräte wird nicht von Hornbach selbst, sondern von Partnerhändlern über den Hornbach-Onlineshop verkauft. Den Aiper Scuba S1 verkauft Hornbach zum Beispiel selbst, einen kabellosen Roboter der Serie CF 200 CL dagegen ein Partnerhändler. Wer Verkäufer ist, steht auf der Produktseite unter „Verkauf durch“.
Warum überhaupt ein Poolroboter?
Ein Roboter erledigt die lästigste Arbeit am Pool: Er saugt den Boden, schrubbt je nach Modell Wände und Wasserlinie und sammelt den Schmutz in einem eigenen Filter. Drei Vorteile machen den Unterschied zum Handsauger:
- Reinigungsleistung: Der Roboter fährt systematisch über die Fläche und erreicht mit Bürsten auch Beläge, die ein Handsauger nur verschiebt.
- Zeitersparnis: Du setzt ihn ein und kümmerst dich um anderes. Zwei bis drei Zyklen pro Woche reichen in der Badesaison meist.
- Weniger Pflegemittel: Schmutz, der nicht am Boden verrottet, verbraucht kein Chlor und füttert keine Algen.
Für ganz kleine Becken bleibt ein Handsauger die günstigere Lösung. Einen Überblick über alle Geräteklassen bietet unser Poolsauger-Vergleich.
Welche Modellklassen findest du dort?
| Klasse | Beispiele bei Hornbach | Passt zu |
|---|---|---|
| Akku-Bodenroboter | Aiper Scuba SE, Bestway Flowclear | Frame- und Quick-Up-Pools mit ebenem Boden |
| Akku-Roboter für Boden, Wand und Wasserlinie | Aiper Scuba S1, Scuba S3, Dreame Z1 | Stahlwand- und Einbaupools |
| Premium-Akku-Roboter mit Kamera oder Ladestation | Aiper Scuba V3, Scuba X1 Pro Max | große Einbaupools, wenig Handarbeit |
| Kabelroboter | Zodiac Tornax GT3220 | Pools mit fester Wand, Dauerbetrieb ohne Akku-Grenze |
| Oberflächenreiniger | Aiper Surfer S2 | Pools unter Bäumen, viel Laub und Pollen |
Ob Akku oder Kabel besser zu dir passt, klären wir ausführlich im Ratgeber Poolroboter mit Kabel oder Akku. Die Aiper-Modelle stellen wir auf der Seite Aiper-Poolroboter im Detail vor.
Wie nimmst du einen neuen Poolroboter in Betrieb?
Die Einrichtung dauert selten länger als eine halbe Stunde. Wichtig ist, dass du vor dem ersten Einsatz die Anleitung liest, denn Mindestwassertiefe, Temperaturbereich und Bodenfreigabe unterscheiden sich von Modell zu Modell.
Vorbereitung
- Akku-Geräte vor dem ersten Einsatz vollständig laden.
- Grobes Laub mit dem Kescher abfischen, damit der Filter nicht sofort verstopft.
- Spielzeug, Leitern und lose Schläuche aus dem Becken nehmen, soweit möglich.
- Bei Kabelgeräten: Netzteil mit dem in der Anleitung genannten Abstand zum Beckenrand aufstellen (oft mindestens 3,5 m) und an eine Steckdose mit FI-Schutzschalter anschließen.
Schritt für Schritt
- Filter einsetzen und prüfen, ob alle Verschlüsse eingerastet sind.
- Roboter schräg ins Wasser halten, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen. Eingeschlossene Luft lässt ihn aufschwimmen.
- Langsam absinken lassen, bei Kabelgeräten das Kabel ohne Schlaufen nachführen.
- Programm starten, je nach Gerät per Taste, Netzteil oder App.
- Ersten Zyklus beobachten: Fährt er gleichmäßig, klettert er die Wand hoch, bleibt er irgendwo hängen?
- Nach dem Zyklus herausnehmen und den Filter ausspülen.
Tipps für den Alltag
Lass die Filteranlage während der Roboterreinigung laufen. Aufgewirbelter Feinstaub landet dann im Sandfilter statt wieder auf dem Boden. Wirbelt der Roboter mehr auf, als er aufnimmt, helfen die Hinweise unter Poolroboter wirbelt Schmutz auf. Im Frühjahr und Herbst lohnt ein Blick auf die Wassertemperatur, denn viele Geräte sind nur für einen bestimmten Bereich freigegeben.
Wie oft sollte der Roboter laufen?
In der Badesaison reichen bei normaler Nutzung zwei bis drei Zyklen pro Woche. Mehr bringt selten etwas, verschleißt aber Bürsten und Antrieb schneller. Passe die Häufigkeit lieber an den Schmutzeintrag an:
| Situation | Empfehlung |
|---|---|
| Ruhige Woche, Pool abgedeckt | ein bis zwei Zyklen |
| Normale Badesaison | zwei bis drei Zyklen |
| Nach Gewitter, Sturm oder Laubfall | zusätzlicher Durchgang, vorher abkeschern |
| Starker Pollenflug im Frühjahr | kürzere Zyklen, Feinfilter einsetzen |
Wenn der Filter regelmäßig schon nach der Hälfte des Zyklus voll ist, lohnt sich eine Abdeckung oder ein Oberflächenreiniger, der Blätter abfängt, bevor sie absinken.
Wie wartest du den Roboter richtig?
Nach jedem Einsatz
- Filter herausnehmen und mit dem Gartenschlauch von innen nach außen ausspülen.
- Gehäuse, Bürsten und Räder mit klarem Wasser abbrausen.
- Akku-Geräte laden, Kabelgeräte: Kabel gerade auslegen und locker aufrollen.
- Im Schatten trocknen lassen, nicht in der prallen Sonne.
Alle paar Wochen
- Ansaugöffnungen und Propeller auf Haare, Fäden und kleine Steine prüfen.
- Bürsten auf Risse und harte Stellen kontrollieren.
- Feinfilter bei Bedarf in lauwarmem Wasser mit etwas Spülmittel einweichen und gründlich spülen.
Verzichte auf Hochdruckreiniger und scharfe Reinigungsmittel. Sie beschädigen Dichtungen und das feine Filtergewebe.
Wie lagerst du den Roboter in der Nebensaison?
Spätestens wenn du den Pool winterfest machst, gehört der Roboter ins Haus. So überwintert er sicher:
- Gründlich reinigen, Filter und Bürsten vollständig trocknen lassen.
- Akku-Geräte auf mittleren Ladestand bringen. Ein über Monate völlig entladener Lithium-Akku kann Schaden nehmen, prüfe ihn deshalb zwischendurch.
- Gerät, Netzteil und Kabel frostfrei, trocken und lichtgeschützt lagern, zum Beispiel im Keller.
- Kabel nicht knicken und nicht eng um das Gerät wickeln.
Was beim Einwintern des ganzen Beckens zu tun ist, steht im Ratgeber Pool winterfest machen.
Wann musst du Verschleißteile tauschen?
Kein Roboter läuft ewig ohne neue Teile. Diese Anzeichen sprechen für einen Austausch:
| Teil | Typisches Anzeichen | Hinweis |
|---|---|---|
| Bürsten | Roboter rutscht an der Wand ab, Bürsten hart oder rissig | PVA-Bürsten vor dem Einsatz einweichen |
| Filter | Gewebe löchrig, Schmutz gelangt zurück ins Becken | Feinfilter zuerst betroffen |
| Antriebsriemen oder -ketten | Roboter fährt unregelmäßig oder bleibt stehen | oft als Satz erhältlich |
| Räder und Laufflächen | Roboter rutscht auf dem Boden | Abnutzung auf rauen Belägen höher |
| Akku | Laufzeit deutlich kürzer als am Anfang | nicht bei jedem Modell einzeln tauschbar |
Bevor du teure Teile bestellst, lohnt sich eine Fehlersuche. Häufige Ursachen und Lösungen sammelt der Beitrag Poolroboter-Reparatur.
Hornbach-Sortiment, Intex oder Zodiac: Was passt zu dir?
Bei Hornbach dominieren aktuell Akku-Roboter jüngerer Marken wie Aiper, Dreame oder Mova. Sie bieten viel Ausstattung, App-Steuerung und Feinfilter. Zodiac steht für robuste Kabelroboter mit langer Ersatzteilversorgung, etwa die Tornax- und Vortex-Reihe. Intex setzt dagegen vor allem auf günstige Bodenreiniger, die über die Filterpumpe des Aufstellpools laufen.
Daraus ergibt sich eine einfache Faustregel: Für den Intex-Frame-Pool reicht ein Bodenreiniger, für das Stahlwandbecken ein Akku-Roboter mit Wandfunktion, und wer einen Einbaupool viele Jahre lang mit demselben Gerät reinigen will, schaut sich die Zodiac-Modelle in unserem Zodiac-Vergleich an.
Passende Produkte
Aiper Scuba S1
EinbaupoolsBoden, Wand & Wasserlinie
Der Scuba S1 ist eines der Modelle, die Hornbach im Oktober 2026 selbst verkauft. Er reinigt Boden, Wände und Wasserlinie ohne Kabel und filtert auch Feinstaub. Für flache Aufstellpools ist er überdimensioniert.
Aiper Scuba SE
Flache Aufstellpools bis 80 m²Kleines Budget
Für den ebenen Frame- oder Quick-Up-Pool ist der Scuba SE ein unkomplizierter Bodenroboter. Gefälle, Stufen und Wände sind nicht sein Revier.
Zodiac Tornax GT3220
Pools mit fester Wand bis 9 × 4 mBöden mit Gefälle
Ein schlichter Kabelroboter für Stahlwand- und kleinere Einbaupools mit fester Wand. Laut Zodiac reinigt er Boden und Wände in einem festen Zyklus. Wer keine App braucht und Wert auf eine Traditionsmarke legt, ist hier richtig.
Aiper Scuba V3
Große EinbaupoolsMöglichst wenig Handarbeit
Der Scuba V3 richtet sich an Besitzer großer Einbaupools, die den Roboter möglichst selbstständig arbeiten lassen wollen. Für die reine Sauberkeit von Boden und Wänden brauchst du diesen Aufwand nicht, ein Scuba S1 schafft das auch.