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Poolroboter-Poolsauger Vergleich & Ratgeber

Vergleich Oktober 2026 Pooltechnik

Filterglas-Vergleich 2026: Glasgranulat statt Sand im Poolfilter

Aktualisiert am 5 Min. Lesezeit Redaktion Poolroboter-Poolsauger.de

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Kurz & klar

Filterglas ist ein Filtermedium aus aufbereitetem Recyclingglas, das du statt Quarzsand in deine Sandfilteranlage füllst. Laut Herstellern filtert es feiner, verklumpt weniger und hält 5–10 Jahre statt 3–5 Jahre wie Sand. Weil Glas leichter ist, brauchst du nach Gewicht je nach Hersteller etwa 15–30 % weniger als Sand. Für die meisten Anlagen passt feines Glas der Körnung Grade 1, eine gute Wahl ist das Bayrol Eco Filterglass Plus.

Standzeit
ca. 5–10 Jahre
Übliche Körnung
ca. 0,4–1,0 mm
Füllmenge
ca. 15–30 % weniger als Sand

Unsere Auswahl im Überblick

Ausgewählt nach Einsatzzweck, technischen Daten und Erfahrungsberichten. Kein Labortest, sondern ein nachvollziehbarer Vergleich – so gehen wir vor.

Modell Am besten für KörnungMengeMaterial Angebot
1. Bayrol Eco Filterglass Plus (Grade 1) Unsere Empfehlung Aufstell- und Einbaupools, Umstieg von Quarzsand 0,3–1,0 mm (Grade 1)25 kgRecyclingglas 36,95 €
2. Nature Works Hi-Tech Filterglas 0,6–1,2 mm Premium Sehr feine Filterung, Lange Nutzungsdauer 0,6–1,2 mm20 kgrecyceltes Glas, oberflächenbehandelt 38,95 €
3. AFM Filterglas Grade 1 (SAXONICA) Aktiviertes Glas Biofilm und Chlorgeruch, Einbaupools 0,4–0,8 mm (Grade 1)21 kgaktiviertes Glas (AFM) 45,95 €
4. poolomio Filterglas 0,4–1,0 mm Preis-Leistung Aufstell- und Stahlwandpools, Einfacher Umstieg 0,4–1,0 mm20 kgGlasgranulat 29,99 €
5. Höfer Chemie Glasgranulat 0,7–1,3 mm Mittlere und große Filterkessel, Aufbau mit Stützschicht 0,7–1,3 mm20 kgGlasgranulat 35,25 €
6. VIALIA Filterglas 0,5–1,0 mm Günstiger Einstieg Kleines Budget, Aufstellpools 0,5–1,0 mm20 kgRecyclingglas, getrommelt 24,00 €
Inhaltsverzeichnis
  1. 1.Die Modelle im Detail
  2. 2.Was ist Filterglas?
  3. 3.Worin unterscheidet sich Filterglas von Quarzsand?
  4. 4.Lohnt sich Filterglas für deinen Pool?
  5. 5.Woran erkennst du gutes Filterglas?
  6. 6.Wie nachhaltig ist Filterglas?
  7. 7.Funktioniert Filterglas auch im Kartuschenfilter?
  8. 8.Welche Körnung und wie viel brauchst du?
  9. 9.Was kostet der Umstieg?
  10. 10.Filterglas einfüllen: Schritt für Schritt
  11. 11.Pflege: So bleibt Filterglas lange gut
  12. 12.Typische Fehler
  13. 13.Häufige Fragen

Die Modelle im Detail

Unsere Empfehlung
Bayrol Eco Filterglass Plus (Grade 1)

1 Bayrol Eco Filterglass Plus (Grade 1)

Aufstell- und EinbaupoolsUmstieg von Quarzsand

Das Eco Filterglass Plus ist ein unkomplizierter Ersatz für Quarzsand von einem bekannten Poolpflege-Hersteller. Die feine Körnung passt zu den meisten privaten Filteranlagen. Bei großen Kesseln mit Stützschicht ergänzt du gröberes Glas.

36,95 € bei Amazon inkl. MwSt., Stand 05.10.2026, 14:00*

Stärken

  • Filtermaterial aus Recyclingglas
  • Laut Hersteller Filterfeinheit von 5 µm
  • Bessere Rückspüleigenschaften und weniger Filterverkeimung laut Hersteller
  • Etablierter Hersteller von Poolpflegeprodukten

Schwächen

  • Teurer als Quarzsand
  • Für Stützschichten in großen Kesseln ist gröberes Glas separat nötig
Körnung
0,3–1,0 mm (Grade 1)
Menge
25 kg
Material
Recyclingglas
Herstellerangabe
Filterfeinheit 5 µm
Premium
Nature Works Hi-Tech Filterglas 0,6–1,2 mm

2 Nature Works Hi-Tech Filterglas 0,6–1,2 mm

Sehr feine FilterungLange Nutzungsdauer

Nature Works setzt auf ein Glas mit spezieller Oberflächenbehandlung, das laut Hersteller besonders fein filtert und nicht verbackt. Wer ein Premium-Medium für viele Jahre sucht, ist hier richtig.

38,95 € bei Amazon inkl. MwSt., Stand 05.10.2026, 14:00*

Stärken

  • Entfernt laut Hersteller Partikel bis 1 Mikrometer
  • Behandelte Oberfläche gegen Verdichten des Filterbetts
  • Laut Hersteller bis zu 10 Jahre einsatzfähig
  • Frei von freiem Silika, schnittsichere Oberfläche

Schwächen

  • Höherer Preis
  • Etwas gröber als Standardsand, vorher mit der Vorgabe deiner Anlage abgleichen
Körnung
0,6–1,2 mm
Menge
20 kg
Material
recyceltes Glas, oberflächenbehandelt
Herstellerangabe
bis 1 µm, bis 10 Jahre
Aktiviertes Glas
AFM Filterglas Grade 1 (SAXONICA)

3 AFM Filterglas Grade 1 (SAXONICA)

Biofilm und ChlorgeruchEinbaupools

AFM ist ein aktiviertes Filterglas, dessen Oberfläche laut Hersteller so behandelt ist, dass sich Bakterien schlecht ansiedeln. Das ist interessant, wenn du trotz guter Wasserwerte mit Chlorgeruch oder schnellem Druckanstieg kämpfst.

45,95 € bei Amazon inkl. MwSt., Stand 05.10.2026, 14:00*

Stärken

  • AFM: aktiviertes Filtermaterial aus recyceltem Grün- und Braunglas
  • Körnung 0,4–0,8 mm wie Standard-Filtersand
  • Laut Anbieter bis zu 30 % bessere Filterleistung
  • Umstieg ohne Änderung der Körnungsvorgabe

Schwächen

  • Teuerstes Medium im Vergleich
  • Angaben des Händlers recht knapp
Körnung
0,4–0,8 mm (Grade 1)
Menge
21 kg
Material
aktiviertes Glas (AFM)
Herstellerangabe
bis 30 % bessere Filterleistung
Preis-Leistung
poolomio Filterglas 0,4–1,0 mm

4 poolomio Filterglas 0,4–1,0 mm

Aufstell- und StahlwandpoolsEinfacher Umstieg

Das poolomio-Glas ist ein günstiger Einstieg ins Filterglas für Aufstell- und Stahlwandpools. Die Körnung entspricht etwa dem, was die meisten Filter für Sand vorsehen, der Umstieg ist entsprechend einfach.

29,99 € bei Amazon inkl. MwSt., Stand 05.10.2026, 14:00*

Stärken

  • Körnung 0,4–1,0 mm passt zu nahezu allen gängigen Sandfiltern
  • Glatte Oberfläche erschwert laut Hersteller Biofilm
  • Ersetzt Sand, Quarz oder Filterbälle
  • Nutzt sich laut Hersteller langsamer ab als Sand

Schwächen

  • Keine Angabe zur Filterfeinheit in µm
  • Weniger bekannte Marke
Körnung
0,4–1,0 mm
Menge
20 kg
Material
Glasgranulat
Herstellerangabe
ersetzt Sand oder Filterbälle
Höfer Chemie Glasgranulat 0,7–1,3 mm

5 Höfer Chemie Glasgranulat 0,7–1,3 mm

Mittlere und große FilterkesselAufbau mit Stützschicht

Höfer Chemie liefert zum Glas eine praxisnahe Anleitung mit Stützschicht und Hinweis zur maximalen Filtergeschwindigkeit. Für mittlere und größere Anlagen eine durchdachte Wahl, für Mini-Filter eher zu grob.

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Stärken

  • Laut Hersteller mit allen gängigen Sandfiltern kompatibel
  • Klare Einbauhinweise inklusive Stützschicht über dem Filterstern
  • Weniger Biofilm und besseres Rückspülverhalten laut Hersteller
  • Geringere Schüttdichte, also weniger Gewicht als Sand

Schwächen

  • Gröbere Körnung, für sehr kleine Aufstellpool-Filter oft zu grob
  • Filtergeschwindigkeit darf laut Hersteller 40 m/h nicht übersteigen
Körnung
0,7–1,3 mm
Menge
20 kg
Material
Glasgranulat
Herstellerangabe
max. 40 m/h Filtergeschwindigkeit
Günstiger Einstieg
VIALIA Filterglas 0,5–1,0 mm

6 VIALIA Filterglas 0,5–1,0 mm

Kleines BudgetAufstellpools

VIALIA ist ein günstiger Weg zu Filterglas. Den Hinweis, das Glas vor dem Einfüllen zu waschen, solltest du ernst nehmen, sonst trübt Staub in den ersten Tagen das Wasser.

24,00 € bei Amazon inkl. MwSt., Stand 05.10.2026, 14:00*

Stärken

  • Laut Hersteller bis zu 30 % mehr Schmutzbindung als Sand
  • Aus recyceltem Glas, getrommelt gegen scharfe Kanten
  • Laut Hersteller ca. 15 % weniger Füllmenge als bei Sand
  • Vergleichsweise günstig

Schwächen

  • Vor dem Einfüllen kurz durchwaschen, da Recyclingrückstände möglich sind
  • Farbton kann variieren
Körnung
0,5–1,0 mm
Menge
20 kg
Material
Recyclingglas, getrommelt
Herstellerangabe
ca. 15 % weniger Füllmenge

Was ist Filterglas?

Filterglas ist gebrochenes, gereinigtes und gesiebtes Glas, meist aus Recyclingglas. Es wird in derselben Weise wie Quarzsand in den Kessel einer Sandfilteranlage gefüllt und arbeitet nach demselben Prinzip: Das Wasser strömt durch das Glasbett, Schmutzpartikel bleiben hängen, beim Rückspülen wird der Schmutz ausgespült.

Angeboten wird Filterglas in Körnungsstufen, oft als Grade bezeichnet. Grade 1 ist die feine Filterschicht, je nach Anbieter etwa 0,3–1,0 mm. Grade 2 mit 1–2 mm und gröbere Stufen dienen als Stützschicht über dem Filterstern in größeren Kesseln. Eine Sonderform ist aktiviertes Filterglas, kurz AFM, dessen Oberfläche laut Hersteller so behandelt ist, dass sich Bakterien schlechter ansiedeln.

Worin unterscheidet sich Filterglas von Quarzsand?

Eigenschaft Quarzsand Filterglas
Material natürlicher Quarz aufbereitetes Glas
Filterfeinheit gut laut Herstellern feiner
Verklumpen und Biofilm möglich, vor allem nach Jahren laut Herstellern seltener
Gewicht für denselben Kessel 100 % etwa 70–85 %
Standzeit 3–5 Jahre 5–10 Jahre
Preis pro Kilo niedrig etwa doppelt bis dreifach so hoch

Der wichtigste praktische Unterschied ist die Standzeit. Sandkörner werden mit den Jahren rund, verkleben mit Biofilm und Kalk und bilden Kanäle, durch die das Wasser ungefiltert strömt. Glas neigt laut Herstellern weniger dazu, weil Schmutz an der glatten Oberfläche schlechter haftet.

Ob Filterglas tatsächlich spürbar klareres Wasser liefert, hängt stark von deiner Anlage und Wasserpflege ab. Eine unabhängige vergleichende Untersuchung für Privatpools ist uns nicht bekannt. Die Filterangaben in Mikrometern stammen von den Herstellern.

Lohnt sich Filterglas für deinen Pool?

Rechnest du die Kosten auf die Jahre um, liegen Sand und Glas oft nah beieinander: Glas kostet etwa doppelt so viel, hält aber auch etwa doppelt so lange. Dazu kommt, dass du mit Glas seltener die schwere Arbeit des Wechsels hast.

Filterglas lohnt sich, wenn

  • ohnehin ein Sandwechsel ansteht,
  • dein Filterdruck nach dem Rückspülen schnell wieder steigt,
  • du mit Chlorgeruch oder Biofilm im Filter kämpfst (siehe Pool riecht nach Chlor),
  • du den Wechsel möglichst selten machen willst.

Quarzsand reicht, wenn

  • du einen kleinen Aufstellpool nur wenige Wochen im Jahr nutzt,
  • der Sand erst ein, zwei Jahre alt ist und gut funktioniert,
  • das Budget knapp ist.

Eine Übersicht über Sandsorten bietet der Filtersand-Vergleich. Wer noch leichter arbeiten will, schaut sich die Filterbälle an, die aber andere Pflegeregeln haben.

Woran erkennst du gutes Filterglas?

  • Klare Körnungsangabe: Seriöse Anbieter nennen die Körnung in Millimetern und oft die Grade-Stufe. Fehlt die Angabe, weißt du nicht, ob das Glas zu deinem Filter passt.
  • Entschärfte Kanten: Begriffe wie „getrommelt“ oder „geschliffen“ zeigen, dass scharfe Splitter entfernt wurden. Das schont Hände und Filterstern.
  • Staubarm und gewaschen: Glas, das vor dem Einfüllen gewaschen werden muss, ist nicht schlechter, macht aber mehr Arbeit. Achte auf den Hinweis in der Beschreibung.
  • Füllmengenangabe: Gute Hersteller sagen, wie viel Glas du im Verhältnis zu Sand brauchst.
  • Einbauhinweise: Angaben zu Stützschicht und maximaler Filtergeschwindigkeit sprechen für einen Anbieter, der sich mit Filtertechnik auskennt.

Wie nachhaltig ist Filterglas?

Das meiste Filterglas besteht aus aufbereitetem Altglas. Dafür muss kein Sand abgebaut werden, und das Material wird ein zweites Mal genutzt. Die längere Standzeit bedeutet außerdem weniger Transporte und weniger Abfall. Ob Filterglas unterm Strich Wasser spart, weil seltener rückgespült werden muss, hängt von deiner Anlage ab. Die Einsparangaben stammen von den Herstellern.

Funktioniert Filterglas auch im Kartuschenfilter?

Nein. Filterglas ist ein Schüttmedium und gehört ausschließlich in Sandfilteranlagen mit Kessel und Filterstern. Kartuschenfilter arbeiten mit einem Faltfilter, der gereinigt oder ausgetauscht wird. Wer von Kartusche auf Sand oder Glas umsteigen möchte, braucht eine neue Filteranlage.

Welche Körnung und wie viel brauchst du?

Dein Filter Empfehlung
Kleiner Aufstellpool-Filter, eine Schicht Grade 1, etwa 0,4–1,0 mm
Mittlere Anlage, eine Schicht laut Hersteller Grade 1, nach Vorgabe
Großer Kessel mit Filterkies unten Grade 2 oder gröberes Glas als Stützschicht, Grade 1 oben

Die Füllmenge steht im besten Fall direkt in der Anleitung deiner Anlage. Steht dort nur die Sandmenge, rechnest du je nach Glas-Hersteller etwa 15–30 % weniger Gewicht. Füllhöhe und Freiraum über dem Medium bleiben gleich, denn das Glasbett muss sich beim Rückspülen genauso auflockern wie Sand.

Was kostet der Umstieg?

Filterglas kostet je nach Marke etwa 25–55 € pro Sack mit 20–25 kg, Quarzsand etwa 15–25 € pro 25 kg. Weil du vom Glas weniger Gewicht brauchst, fällt der Unterschied pro Füllung kleiner aus, als der Kilopreis vermuten lässt.

Anlage (Herstellerangabe) Quarzsand Filterglas
Intex Krystal Clear 26644 12 kg, also ein Sack 8,5 kg, also ein Sack
Mittlere Aufstellpool-Anlage mit ca. 36 kg Sand zwei Säcke etwa 25–30 kg, also zwei Säcke

Bei kleinen Anlagen zahlst du für Glas also nur einmalig etwas mehr und wechselst danach deutlich seltener. Bei großen Einbaukesseln mit 100 kg und mehr macht der Aufpreis einen größeren Betrag aus, verteilt sich aber auf die längere Standzeit.

Filterglas einfüllen: Schritt für Schritt

  1. Pumpe abschalten und vom Strom trennen. Ventile zum Becken schließen oder die Schläuche abklemmen.
  2. Altes Filtermaterial entfernen. Wasser über die Ablassschraube ablaufen lassen, Ventil abnehmen und den alten Sand mit einer kleinen Schaufel oder einem Nasssauger herausholen. Die Details stehen im Ratgeber Sand in der Sandfilteranlage wechseln.
  3. Filterstern prüfen. Gebrochene Filterarme tauschst du jetzt, sonst landet Glas im Becken.
  4. Kessel etwa zur Hälfte mit Wasser füllen. Das Wasser polstert das Einfüllen und schützt die Filterarme.
  5. Glas einfüllen. Erst eine eventuelle Stützschicht, dann die feine Schicht. Trage dabei Handschuhe und Staubmaske. Glas, das der Hersteller vorher waschen lässt, spülst du in einem Eimer durch.
  6. Ventil aufsetzen und rückspülen. Zwei bis drei Minuten rückspülen, bis das Schauglas klar ist, dann kurz nachspülen.
  7. Auf Filtern stellen und Pumpe einschalten. Notiere den Druck in den ersten Tagen als neuen Normaldruck.

Pflege: So bleibt Filterglas lange gut

  • Rückspülen nach Druck, nicht nach Kalender. Steigt der Druck um 0,2–0,3 bar über den Normaldruck, ist es Zeit. Richtwerte stehen im Ratgeber zum optimalen Druck der Sandfilteranlage.
  • Ein- bis zweimal pro Saison Filterreiniger verwenden. Er löst Fett und Kalk, die beim normalen Rückspülen bleiben. Wie das geht, erklärt der Ratgeber Poolfilter reinigen.
  • Wasserwerte stabil halten. Ein pH-Wert von 7,0–7,4 und eine Calciumhärte von 150–300 mg/l verhindern Kalkablagerungen im Glasbett.
  • Pool abdecken. Weniger Laub und Staub im Wasser bedeuten weniger Last für den Filter. Eine passende Plane findest du im Vergleich der Abdeckplanen.

Typische Fehler

  • Gleiches Gewicht wie Sand einfüllen. Dann ist der Kessel zu voll, und das Glas kann sich beim Rückspülen nicht auflockern.
  • Glas aus großer Höhe in den leeren Kessel kippen. Das beschädigt den Filterstern.
  • Nicht rückspülen nach dem Befüllen. Neues Glas enthält Feinstaub, der sonst ins Becken gelangt.
  • Zu grobes Glas für einen Mini-Filter wählen. Kleine Aufstellpool-Anlagen brauchen die feine Körnung. Für die Auswahl einer neuen Anlage hilft der Sandfilteranlagen-Vergleich.

Häufige Fragen

Kann ich Filterglas in einer Intex- oder Bestway-Sandfilteranlage verwenden?

Meist ja. Intex nennt für manche Sandfilteranlagen sogar ausdrücklich eine Füllmenge für Glassand. Halte dich an die Mengenangabe des Filterherstellers oder rechne mit etwa 15–30 % weniger Gewicht als bei Sand. Beispiele stehen im Ratgeber Sand in der Sandfilteranlage wechseln.

Ist Filterglas scharfkantig?

Hochwertiges Filterglas ist getrommelt oder geschliffen, sodass die Kanten entschärft sind. Trotzdem gilt beim Einfüllen: Handschuhe tragen und eine Staubmaske aufsetzen, weil beim Schütten feiner Staub entsteht.

Darf ich mit Filterglas Flockungsmittel verwenden?

Ja, anders als bei Filterbällen ist das kein Problem. Die Flocken bleiben im Glasbett hängen und werden beim Rückspülen ausgespült. Wie du dosierst, steht in der Anleitung zum Flockungsmittel.

Wohin mit altem Filterglas?

Altes Filterglas enthält Schmutz und Reste von Pflegemitteln. Kleine Mengen gehören je nach Gemeinde in den Restmüll, größere Mengen nimmt oft der Wertstoffhof an. Frag im Zweifel beim örtlichen Entsorger nach, Altglascontainer sind dafür nicht gedacht.

Muss ich mit Filterglas anders rückspülen?

Nein, das Prinzip bleibt gleich: rückspülen, wenn der Druck etwa 0,2–0,3 bar über dem Normaldruck liegt, danach kurz nachspülen. Laut Herstellern steigt der Druck mit Glas langsamer, sodass du seltener rückspülen musst.

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