Kurz & klar
Der BWT Cosmy 150 ist ein besonders leichter Kabelroboter (laut Hersteller rund 5,7 kg) für Becken bis 10 m Länge, der Boden, Wände und Wasserlinie in einem festen 2-Stunden-Zyklus reinigt. Bei Amazon ist er derzeit nicht gelistet. Wer neu kauft, bekommt mit dem Cosmy 200 dieselbe Leichtbau-Plattform plus App und drei wählbare Zyklen.
- Gewicht
- ca. 5,7 kg
- Beckengröße
- bis 10 m Länge
- Reinigt
- Boden, Wand, Wasserlinie
- Kabel
- 16 m, schwimmend
BWT Cosmy 200
Pools bis 10 m LängeLeichtes HandlingSteuerung per App
Der Cosmy 200 ist der direkte große Bruder des Cosmy 150 und aktuell gut erhältlich. Er bringt alles mit, was den 150 ausmacht, und ergänzt App-Steuerung und wählbare Zyklen. Für Einbaupools bis 10 m ist er die naheliegende Wahl, wenn du einen leichten Roboter suchst.
Stärken
- Laut Hersteller nur halb so schwer wie herkömmliche Poolroboter
- Zweistufiges Planetengetriebe und zwei Fahrmotoren
- Cosmy-App für iOS und Android
- Reinigt Boden, Wand und Wasserlinie in max. 2,5 Stunden
Schwächen
- Kabelgerät
- Kompakter Filter muss bei viel Laub öfter geleert werden
- Antrieb
- Kabel
- Reinigt
- Boden, Wand, Wasserlinie
- Becken
- bis 10 m Länge
- Steuerung
- App, Zyklen bis 2,5 h
Inhaltsverzeichnis
- 1.Was ist der BWT Cosmy 150?
- 2.Cosmy 100, 150 oder 200: Was ist der Unterschied?
- 3.Wie reinigt der Cosmy 150?
- 4.Was spricht für den Cosmy 150 und was dagegen?
- 5.Für welchen Pool eignet sich der Cosmy 150?
- 6.Warum spielt das Gewicht eine so große Rolle?
- 7.Wartung und Pflege
- 8.Gebraucht kaufen: Worauf achten?
- 9.Welche Alternativen gibt es?
- 10.Fazit
- 11.Häufige Fragen
Was ist der BWT Cosmy 150?
Der Cosmy 150 ist das mittlere Modell der Cosmy-Reihe von BWT. Die Reihe setzt auf ein Konzept, das sich von vielen klassischen Kabelrobotern abhebt: wenig Gewicht. Mit rund 5,7 kg wiegt der Cosmy 150 laut Herstellerangaben etwa halb so viel wie viele herkömmliche Modelle. Das merkst du jedes Mal, wenn du ihn mit vollem Filter aus dem Wasser hebst.
Technisch kombiniert er ein Gyroskop zur Navigation, zwei Fahrmotoren mit Planetengetriebe und eine Pumpe, die laut Händlerangaben rund 15 m³/h umwälzt. Er reinigt Boden, Wände und Wasserlinie in einem festen Zyklus von zwei Stunden. Programme, Timer oder App gibt es nicht: einsetzen, einschalten, fertig.
Cosmy 100, 150 oder 200: Was ist der Unterschied?
Die drei Cosmy-Modelle teilen sich Leichtbau und Antriebskonzept, unterscheiden sich aber bei Reinigungsbereich und Bedienung:
| Merkmal | Cosmy 100 | Cosmy 150 | Cosmy 200 |
|---|---|---|---|
| Reinigt | nur Boden | Boden, Wand, Wasserlinie | Boden, Wand, Wasserlinie |
| Beckenlänge | bis 8 m | bis 10 m | bis 10 m |
| Kabel | 12 m | 16 m | k. A. |
| Zyklus | k. A. | 2 Stunden fest | 1,5 / 2 / 2,5 Stunden |
| App | nein | nein | ja, per Bluetooth |
Der 150 ist damit der Roboter für alle, die die volle Reinigung möchten, aber keine Smartphone-Steuerung brauchen. Der 200 legt App und Zykluswahl obendrauf.
Wie reinigt der Cosmy 150?
Navigation und Antrieb
Das Gyroskop misst Drehungen und hilft der Steuerung, das Becken systematisch abzufahren, statt zufällig umherzuirren. Die zwei Fahrmotoren mit Planetengetriebe bringen viel Kraft bei kompakter Bauweise. Das hilft an steileren Übergängen zwischen Boden und Wand.
Filter
Der Filterbehälter ist von oben zugänglich. Du nimmst ihn heraus, ohne den Roboter umdrehen zu müssen, und spülst ihn mit dem Gartenschlauch aus. Laut Händlerbeschreibung hält er Sand, Blätter und feine Partikel zurück und zeigt an, wenn er voll ist.
Bürste
BWT spricht von einer „All-Terrain“-Bürste für gängige Pooloberflächen. Ein australischer Händler weist allerdings darauf hin, dass sie nicht für Vinyl-Liner vorgesehen ist. Für deutsche Folienbecken solltest du die Freigabe deshalb vor dem Kauf klären. Für Fliesen, Beton und GFK ist dieser Hinweis nicht relevant.
Was spricht für den Cosmy 150 und was dagegen?
Stärken
- Leicht: Rund 5,7 kg sind rückenschonend, gerade bei tiefen Becken mit hohem Rand.
- Komplettreinigung: Boden, Wände und Wasserlinie trotz kompakter Bauform.
- Einfach: Keine Menüs, keine App-Einrichtung, keine Updates.
- Sparsam: Händler nennen eine Leistungsaufnahme von unter 150 W.
Schwächen
- Kein Timer: Jeder Einsatz muss von Hand gestartet werden.
- Fester Zyklus: Für eine schnelle Bodenrunde läuft er trotzdem zwei Stunden.
- Kleiner Filter: Wer viel Laub im Becken hat, leert ihn öfter als bei großen Robotern.
- Verfügbarkeit: In Deutschland schwer zu bekommen, Ersatzteile sind über den BWT-Fachhandel zu beziehen.
Für welchen Pool eignet sich der Cosmy 150?
| Pool | Eignung |
|---|---|
| Einbaupool mit Fliesen, Beton oder GFK bis 10 m | gut |
| Einbaupool mit Folie | nur nach Klärung der Bürstenfreigabe |
| Stahlwand- oder Rundpool mit fester Wand | möglich, Mindestwassertiefe beachten |
| Quick-Up- oder Frame-Pool | ungeeignet |
| Becken über 10 m | ungeeignet, eher D300 Plus oder Roboter für große Pools |
Besonders sinnvoll ist der Cosmy 150 bei kleineren bis mittleren Einbaupools, deren Besitzer nicht jedes Mal einen schweren Roboter schleppen möchten. Allgemeine Kriterien für kompakte Becken haben wir im Ratgeber Poolroboter für kleine Pools zusammengestellt.
Warum spielt das Gewicht eine so große Rolle?
Ein Poolroboter wird nicht nur einmal gekauft, sondern in jeder Saison dutzende Male aus dem Wasser gehoben. Und genau dann ist er am schwersten: Gehäuse und Filter sind voll Wasser, dazu kommt der gesammelte Schmutz. Bei einem schweren Gerät hängen beim Herausziehen schnell deutlich über 10 kg am Kabel oder am Griff, oft über eine hohe Beckenkante hinweg.
Ein leichter Roboter wie der Cosmy 150 hat hier drei Vorteile:
- Weniger Belastung für den Rücken, gerade wenn du dich über den Beckenrand beugen musst.
- Weniger Zug am Kabel, falls du ihn doch einmal am Kabel heranziehst. Das schont die Anschlüsse.
- Häufigere Nutzung. Was leicht zu handhaben ist, setzt man öfter ein. Und ein regelmäßig gereinigter Pool braucht tendenziell weniger Chlor und Algizid.
So hebst du ihn schonend heraus: Zieh ihn am Kabel bis an die Wasseroberfläche, greif dann den Griff und halte ihn kurz über dem Wasser, bis das meiste Wasser abgelaufen ist. Erst dann hebst du ihn über den Rand. Nie am Kabel aus dem Becken ziehen, das belastet die Kabeldurchführung.
Wartung und Pflege
- Filter nach jedem Zyklus leeren, auch wenn die Anzeige noch nicht anspringt. Ein verstopfter Filter macht jeden Roboter langsam.
- Schwimmkabel locker aufrollen und im Schatten trocknen lassen. Ein Drehgelenk gegen Verdrehen nennen die Händler nicht, also hilft es, das Kabel gelegentlich ausgestreckt zu entspannen.
- Nicht im Pool lassen. Chlor und Sonne altern Bürste, Dichtungen und Kabel. Warum das so ist, steht unter Poolroboter im Wasser lassen.
- Bürste prüfen. Ist sie abgefahren oder hart, rutscht der Roboter an der Wand ab.
- Frostfrei lagern. Roboter und Netzteil gehören über den Winter ins Haus.
Wenn der Roboter streikt, findest du in der Poolroboter-Reparatur die häufigsten Ursachen von verdrehtem Kabel bis zu blockiertem Impeller.
Praxis-Tipp: Grobes Laub vorher mit dem Kescher abfischen. Der kompakte Filter des Cosmy ist für Sand und Feinschmutz gemacht, ein Armvoll Blätter füllt ihn in wenigen Minuten.
Gebraucht kaufen: Worauf achten?
Weil der Cosmy 150 neu kaum zu bekommen ist, stößt du eher auf Gebrauchtangebote. Prüfe dann:
- Sind Netzteil, Kabel und Filter vollständig dabei?
- Fährt der Roboter im Wasser die Wand hoch und bis zur Wasserlinie?
- Ist die Bürste weich und unbeschädigt?
- Hat das Kabel Knicke oder Risse in der Ummantelung?
- Gibt es einen Kaufbeleg für eventuelle Garantieansprüche?
Ein Gerät, das nur am Boden kreist, hat oft verschlissene Bürsten oder einen schwachen Antrieb. Das lässt sich reparieren, kostet aber Zeit und Geld.
Welche Alternativen gibt es?
Der Cosmy 200 ist die naheliegende Wahl: gleiche Plattform, gleiche Beckengröße, zusätzlich App per Bluetooth und Zyklen von 1,5 bis 2,5 Stunden. Wer lieber zu einer etablierten Marke greift, schaut sich den Dolphin Nautilus CC an, der Boden und Wände reinigt und auf das breite Servicenetz von Maytronics setzt. Und wer das Kabel ganz loswerden will, bekommt mit dem BWT ES Nano einen Akku-Roboter für Becken bis 50 m².
Weitere BWT-Modelle wie den Ladybot L200 oder den D200 Plus findest du im Überblick BWT-Poolroboter. Wenn du noch unsicher bist, ob Kabel oder Akku besser passt, hilft der Ratgeber Poolroboter mit Kabel oder Akku.
Fazit
Der Cosmy 150 ist ein sinnvoller Roboter für Einbaupools bis 10 m, wenn dir geringes Gewicht und einfache Bedienung wichtiger sind als App und Programme. Da er in Deutschland kaum noch angeboten wird, ist für Neukäufer der Cosmy 200 die bessere Wahl. Besitzer eines Cosmy 150 bekommen mit regelmäßiger Filter- und Bürstenpflege viele Saisons aus dem Gerät.
Aktuelle Alternativen
Dolphin Nautilus CC
Pools mit flachem Boden bis 10 mBoden und Wände
Der Nautilus CC ist ein bewährter Dolphin für Becken mit ebenem Boden. Wer eine etablierte Marke mit dichtem Händlernetz bevorzugt und auf App-Funktionen verzichten kann, ist hier richtig.
BWT ES Nano
Pools bis 50 m²Kein Kabel am Beckenrand
Der ES Nano ist BWTs kabellose Alternative für kleinere Einbaupools. Er bietet dieselben Reinigungszonen wie der Cosmy 150, dafür musst du nach jedem Einsatz laden.